Barrierefreier werden

Unsere Gemeinde ist Teil der Kampagne "Barrierefreier Kirchenkreis": Seit 2012 versucht der Evangelische Kirchenkreis dazu zu ermutigen, Barrieren zu überwinden.
Es geht dabei nicht nur um gebäudliche Veränderungen, sondern um eine Veränderung des Denkens. Ähnlich wie bei Prozessen der Inkusion soll gefragt werden: Was verändert uns als Kirchengemeinde, wenn Menschen zu uns kommen, die andere Voraussetzungen oder Notwendigkeiten haben?

Der Barrierefreie Kirchenkreis hat drei Blickwinkel:
- Menschen mit Behinderung
- Menschen, die in unserer Mitte alt geworden sind
- Menschen, denen die Kirche fremd geworden ist.

Was wir schon tun ...

Unsere Kirchengemeinde versucht, Barrieren abzubauen.

Barrierefreiheit war und ist im Blick. Konkret ist gelungen:
- gebäudlichen Veränderungen (siehe unten)
-  die Anstellung unserer GemeindeSchwester mit Mitteln des Barrierefreien Kirchenkreises
- behindertengerechte Toiletten in allen Gebäuden
- Gesangbücher in Großdruck
- für Hörgeschädigte oder Höreingeschränkte angemessene Lautsprecheranlage
- Bereitschaft und Möglichkeit für die Teilnahme Jugendlicher mit Behinderung am Konfirmandenunterricht

In den letzten Jahren hat unsere Gemeinde erfolgreiche Mittel beim "Barrierefreien Kirchenkreis" beantragen können:

GemeindeSchwester (Antrag 2014)

Mit Mitteln des Barrierefreien Kirchenkreises können wir unsere GemeindeSchwester Claudia Sauer das erste Jahr anstellen (ansonsten aus Mitteln des Diakoniefonds) und ihre Ausbildung beim Diakoniewerk Witten finanzieren. Ihr Dienst entspricht insofern den Zielen der kreiskichlichen Kamapgne "Barrierefreier Kirchenkreis", als dass sie die aufsuchende Gemeindearbeit, gemeindediakonische Projekte und Aufbrüche und generationsübergreifende Arbeit unterstützt und initiiert.

Mehr zur GemeindeSchwester

Behindertenfreundliches WC (Antrag 2013)

Im Alten Pfarrhaus gibt es seit 2013 eine kleine Seniorenbegegnungsstätte. Als eine der ersten Gruppen zog das Netzwerk für Demenz dort ein. Entsprechend beantragte die Kirchengemeinde Mittel aus dem Fördertopf des Barrierefreien Kirchenkreises und renovierte die vorhandenen Toilettenanlagen zu einem barrierefreien WC.

Barrierefreie Zugänge (Antrag 2012)

Manchmal sind auch nur drei Stufen zu viel – auch wenn sie aufgrund der Berglage in Altena unvermeidbar sind. Nun ist der Zugang zum Gemeindezentrum Mühlendorf absolut barrierefrei, dank einer gemauerten Rampe, die breit genug ist, dass auch Rollstuhlfahrer sie benutzen können. Der neue Zugang erfreut gleichermaßen Zwei- und Vierbeiner …

Mit Unterstützung durch den Barrierefreien Kirchenkreis wurde die Rampe angelegt. Auf der anderen Seite des Gebäudes verschwand eine Schwelle vor der weiten Eingangstür: Dort steigt die Pflasterung nun stufenlos an, so dass die Räume aller Etagen nun barrierefrei begehbar sind. 

Der Zugang der Mühlendorf-Kirche erfolgt über rollstuhlgerechte mobile Metallleisten. Hier ist eine bauliche Umsetzung schwierig umsetzbar.